Integration von „Ausländern“ & das spielerische Erlernen von Akzeptanz, Toleranz


 Ich bin sehr oft mit meinen Töchtern am Skateboardplatz. Dort ist auch ein Bereich für Streetjump-vernarrte, wie es meine Kinder sind.

Es wimmelt dort nur so von sogenannten Ausländern.

Ärger hat man meistens mit Inländern im Rüpel-Alter zwischen 16 und bis 30 Jahren, die schon des öfteren zu meinen Töchtern sagten, der Skateboardplatz wäre nicht der Ort für Kinder. Wo sollten sie es denn sonst lernen? Und schupsen können sie auch, so, dass meine Kinder angst bekommen.

Ganz anders mit den Ausländern. Solch eine Toleranz und Akzeptanz findet man heutzutage sonst selten vor!

Ich schau gerne zu, wie die Jungs meinen Mädels neue Tricks beim Streetjump beibringen und wie sie Rücksicht nehmen auf dem Skateboardplatz.

Und wie steht es mit der Verständigung? Gerade gestern war ein Team  von Streetjumpern (ich schätzte sie um die 15-18 Jahre alt, hervorragend trainiert) unterwegs und sprachen ihre eigene (Fremd)-Sprache. Meine größere Tochter fragte mich, wie sie die Jungs etwas fragen könnte, sie würden uns ja nicht verstehen. Darauf ich: geh einfach mal hin und sprich sie an, was sie auch tat. Und siehe da – schon war sie Teil des Teams und hatte keine Probleme mit der Verständigung.

Ich weiß nicht wie lange es schon her ist, dass mich inländische Kinder/ Jugendliche ungezwungen mit Handschlag verabschiedeten: aber hier am Skateboardplatz passiert so etwas noch ungezwungen mit den Ausländern – und nicht, dass nur einer von den "Ausländern" auf mich zuging und sich persönlich verabschiedete, es waren gleich alle (und das nicht das erste Mal).

Wir Inländer können noch viel von den sogenannten Ausländern lernen!

Scheut nicht davor, mit euren Kindern Integrationspolitik auf Skateboardplätzen und der gleichen zu betreiben.

Nicht darauf hoffen, dass die Politik und die Politiker dies für uns schon machen werden - WIR, jeder Einzelne ist Teil der Gesellschaft, wir müssen das machen, individuell und ungezwungen! Und: Sport verbindet!

louis Hutmacher29 Apr 19:33
Grundsätzlich halte ich Ihre Erfahrung für einen gelungenen Ansatz, jedoch finde ich es sehr schade, dass in unserer Gesellschaft überhaupt noch zwischen "Ausländern" und "Inländern" unterschieden wird.
Fo Cusedreplyin reply to louis Hutmacher01 May 09:19
das ist halt so - und wird whs immer so sein - eine offenere gesellschaft wäre wünschenswert, bleibt aber wohl wunschdenken

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