Der Liebesakt – Zeugung oder nicht-Zeugung, das ist hier die Frage

Brauchen wir Menschen den Liebesakt oder den Orgasmus bei der Frau? Wenn es rein um Zeugung geht, das passiert auch ohne Liebesakt und ohne Orgasmus einer Frau – man denke an Vergewaltigung.

Also warum dann ein Orgasmus der Frau, warum der Liebesakt? Rein nur zur Zeugung, wenn es denn auch ohne geht? Abgesehen vom Ejakulieren des Mannes, denn den Samen benötigt es für eine Zeugung – ob jedoch Ejakulieren und Orgasmus ein und dasselbe sind? Hier wird es schon sehr philosophisch.

Es gibt das Zitat von Aristoteles: "Gott und die Natur tun nichts umsonst".

Bezüglich Fruchtbarkeit, wie ein Samen selektiert wird, wie der Transport über die Gebärmutter zur Eizelle hin erfolgt: sehr viele Ansatzpunkte findet man in dieser Übersichtsarbeit  von 2006.

Seit 2006 sind knapp 10 Jahre vergangen, und wir sind kaum schlauer geworden – die Quintessenz von damals könnte auch heute noch so geschrieben werden: „…diagnosis of the causes of infertility could be greatly improved if more were known of the means by which sperm travel through the female reproductive tract and the mechanisms that regulate the movement of sperm”.

Ich bin fest davon überzeugt, dass der weibliche Orgasmus hier eine bedeutende Rolle einnimmt und nicht nur für den Zeugungsakt! Sondern für die ganze Vorbereitung dafür.

Was meine ich mit Vorbereitung?

Ähnlich wie mit Sport (whs besser der Terminus „Fitness“, da der Begriff "Sport" auch Leistungs-/ Hochleistungssport beinhaltet, was nicht gerade gesund ist), bei dem Muskeln trainiert werden und der Körper in eine gute Verfassung gebracht wird.

Genau so braucht es den regelmäßigen Orgasmus, nicht nur um die Hormonbalance im Körper im Lot zu halten. Wir machen auch immer wieder die Beobachtung, dass gerade ältere Frauen (normalerweise nimmt mit dem Alter die Fruchtbarkeit deutlich und rapide ab), die eine neue frische Liebe gefunden haben, plötzlich schwanger werden. Der ausgiebige und regelmäßige Liebesakt lassen die Hormone „verrückt spielen“, was die Balance aufrechterhält. Monotonie sehe ich als Gegenstück zum „verrückt spielen“ der Hormone und ist meiner Meinung nach nur dafür wichtig, nicht von den Toten wieder auferweckt zu werden (denn sobald die Monotonie aufhören würde, gäbe es wieder das Lebensgefühl).

Ich kann mir vorstellen, dass wir von anderen Spezies wie etwa der Katze, in Zukunft viel ableiten können: http://www.svk-asmpa.ch/katze/geschlap/geschl2.htm

Hier noch der Link zu einem meiner früheren Erzählungen zum Thema Orgasmus und möglicher Verlinkung mit Krankheiten/ Erkrankungen der Frau / reduzierte Fruchtbarkeit - http://www.kinderwunsch-blog.com/es-war-einmal/

T. B. Weidmann18 Nov 20:11
Ich verstehe nicht wie das eine Erfahrung ist. Mehr ein Artikel oder eine Stoffsammlung...
Nicolas H. Zech MD, PhDreplyin reply to T. B. Weidmann18 Nov 22:42
beispielsweise der Satz: "Wir machen auch immer wieder die Beobachtung, dass gerade ältere Frauen (normalerweise nimmt mit dem Alter die Fruchtbarkeit deutlich und rapide ab), die eine neue frische Liebe gefunden haben, plötzlich schwanger werden." Ich könne hier auch anstatt "Beobachtung" einen Text wählen wie: meine Erfahrungen zeigen immer wieder, dass...
Vi sion19 Nov 11:24
Spannendes Thema...

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