EU macht was sie will – Lobby für Pestizid Glyphosat (Monsanto)

Heute war im Morgenmagazin ein Interview mit Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Deutschland - hier der Link zur Sendung. 

Mein Gespür für Politiker ist jener, dass vor allem diejenigen die Karriereleiter emporklimmen, die 4 Jahre Volkschule und 2 Jahre Tanzschule vorweisen können – besser noch, 6 Jahre Volkschule, 2x sitzen geblieben. Jedoch schätze ich Herrn Schmidt nicht so dumm ein, eher scheint er dem Lobbyismus verfallen zu sein, wie so viele in der Politik.

Er meinte doch tatsächlich, dass die Wissenschaft den Beweis antreten müsste, dass Glyphosat (Pestizid) giftig ist für den Menschen und die Umwelt. Und so lange das nicht so wäre, könnte dieses Pestizid weiter eingesetzt werden.

Anders klingt es zum Beispiel mit Alternative etwa zu Palmöl , damit endlich dieser Raubbau an unserer Erde verebbt - (https://www.3sat.de/page/?source=/nano/umwelt/148758/index.html).

Hier wird gefordert, dass ZUERST der wissenschaftliche Beweis vorliegen muss (Belegt durch Studien), dass es nicht schädlich für den Menschen ist, bevor es auf den Markt kommt. Das kann noch Jahre dauern.

Mit vielen anderen Produkten, die keine starke Lobby hinter sich haben, ist es ebenso. Noch so ein Beispiel: bei der Künstlichen Befruchtung (Kinderwunschbehandlung / Reproduktionsmedizin) müssen die Kinderwunschkliniken in ihren Labors, in denen Embryonen kultiviert werden, die EU-Directive umsetzten (Directive 2004/23/EC of the European Parliament and of the Council, http://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=celex:32004L0023).

Obwohl wissenschaftlich seit Jahrzehnten sehr gute Belege vorliegen, dass diese Bestimmung völlig übertrieben ist und möglicherweise den Embryonen und dem Erfolg einer Schwangerschaft schadet, muss diese dennoch angewendet werden. Die einzigen die hier profitieren sind die Bürokraten mit ihren ständigen Kontrollen, die viel Geld kosten.

Nochmals für mein Verständnis, wie es ablaufen sollte:

Eigentlich sollte es so sein, dass zuerst der wissenschaftliche Beweis angetreten werden muss, dass ein Produkt nicht schädlich ist,  dann die Freigabe zum Einsatz. Nicht wie bei Glyphosat: zuerst die Freigabe zum Einsatz, dann muss die Wissenschaft beweisen, dass es schädlich ist bevor es vom Markt genommen wird. Siehe auch Bericht Nature.

Soviel zu meiner Erfahrung.

Wäre schön wenn mir jemand Tipps und Tricks geben könnte, wie ich damit umgehen soll / kann - damit meine Kinder in einer besseren Welt aufwachsen!

Sommer mädchen25 Feb 10:36
Das macht mir auch Angst, ich habe vor einem Jahr eine Reportage zu diesem Thema gesehen. Wenn man bedenkt, dass sie dieses Gift zur Korn-Trocknung kurz vor der Ernte sprühen ist es kein Wunder, dass uns unsere Nahrung krank macht.
T. B. Weidmann25 Feb 14:55
Bioprodukte kaufen!
Fo Cusedreplyin reply to T. B. Weidmann25 Feb 15:39
nicht überall wo Bio oben steht ist auch Bio drin - soweit ich das beurteilen kann
Heizungs Oel26 Feb 14:18
Wirklich interessantes Video! (Wobei mir die Deutsche von der ETH mit dem penetrantem pinken Lippenstift nicht sympathisch ist)
Vi sion09 Mar 17:25
..."keine Gefahr für Verbraucher..." - wenn ich das immer höre....!!! Anscheinend mal wieder erst dann ein Thema, wenn im NACHHINEIN erkannt wird, dass es schädlich ist... Aber solange ein Großteil der Menschheit immer noch glaubt, dass man Glyphosat einfach mal abspült und dann die Welt in Ordnung ist...

Read more

Krankheit

Selten schwerer grippaler Infekt

Die wissenschaftliche Datenlage dazu ist dünn! Dennoch mache ich bei mir seit Jahren folgende Beobachtung: wenn nur ein Hauch von Anzeichen eines sich anbahnende grippalen Infekts bemerkb...

 Fo Cused3 points

Welcome to a world of experience.

Leitfaden allows you to share experience and stories to enrich and better your life and help you grow and become a model to others. Learn more.

Sign Up

It’s free and just takes a minute.