Unerfüllter Kinderwunsch – Keep Cool, manchmal helfen kleine Dinge

Vor knapp 8 Wochen kam ein Kinderwunschpaar zu mir in die Sprechstunde. Seit 6 Jahren versuchten sie verzweifelt ihren ersehnten Kinderwunsch zu erfüllen. Sie hatten insgesamt 4 vergebliche Kinderwunschbehandlungen in einer auswärtigen Kinderwunschklinik mittels ICSI-Technik wegen vermeintlicher schlechter Samenqualität hinter sich. Die Frau war 42 Jahre alt.
Man muss wissen: mit 42 Jahren sind die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft schon wesentlich geringer als 6 Jahre früher – und dies nur wegen dem Altersfaktor bei der Frau!

Sehen Sie dazu:


Die Dinge, die ich dem Paar zur Vorbereitung für einen neuen IVF-Versuch mittels IMSI-Technik riet (wenn die Frau 5 Jahre jünger gewesen wäre, hätte ich nicht direkt eine neue IVF-Behandlung eingeleitet, da damals der Zeitfaktor nicht im Vordergrund gestanden hätte):

1) das ganze „locker“ angehen

2) häufiger Samenerguss (5-7x pro Woche) beim Partner zusammen mit einer speziellen Nahrungsergänzung

3) 2x pro Woche Geschlechtsverkehr ohne darauf zu achten, wann der vermeintliche Eisprung stattfindet. Den Sex dabei genießen mit einem gutem und nicht erzwungenem Orgasmus nicht nur beim Mann – sozusagen sich dem Liebesspiel hingeben.

Zudem erkannte ich in der durchgeführten Untersuchung eine vermeintliche Gelbkörperschwäche bei der Frau. Deswegen bekam sie einen speziellen Therapieplan, um den Gelbkörper (Corpus luteum) zu stabilisieren.

Knapp 3 Wochen  später rief mich die Frau verzweifelt an, da ihre Regelblutung ausblieb. Ich riet ihr dazu, den Therapieplan mit der speziellen Medikation fortzuführen und in einigen Tagen einen Schwangerschaftstest durchzuführen, falls bis dahin immer noch keine Monatsblutung eingetreten sein sollte. Auch sollte sie „cool bleiben“ und nicht so verzweifelt klingen, denn es sei wohl möglich, dass eine Schwangerschaft eingetreten ist.

Der Schwangerschaftstest war positiv und erneut konsultierte mich die Frau: bei der Medikation würde im Beipackzettel stehen, dass diese in einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden sollte. Ich musste sie erneut beruhigen und darauf hinweisen, dass sie meinen Anweisungen folgen sollte und den Beipackzettel wegen vermeintlichen Nocebo-Effekten in den Müll werfen sollte. Ich riet ihr erneut an „locker“ zu bleiben. Das ist ein Tipp, den ich jeder Frau / jedem Kinderwunschpaar gebe.

2 Wochen später waren 2 Herzaktionen sichtbar. Seither besteht eine komplikationslose Zwillingsschwangerschaft; und diese ist spontan eingetreten. Manchmal braucht es neben ein wenig Glück vor allem das Beachten vor allen der Details und der kleinen Dinge.

Apropos: zu den Themen wie regelmäßiges Ejakulieren oder der positive Effekt von Orgasmus: dazu findet man im Netz Ausführungen von mir in geschriebener Form als auch in Videos.

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